Der Kulturfonds Bayern bleibt auch im Jahr 2026 ein starkes Signal für die vielfältige Kulturlandschaft im Freistaat. Insgesamt rund fünf Millionen Euro werden in diesem Jahr für 133 Projekte bereitgestellt. Davon profitieren auch mehrere Vorhaben im Landkreis Ansbach, wie der Landtagsabgeordnete Andreas Schalk mitteilt.
Zu den geförderten Projekten zählen unter anderem:
- Der Windsbacher Knabenchor erhält 30.000 Euro für ein internationales Projekt rund um Johannes Brahms’ „Deutsches Requiem“, das gemeinsam mit einem finnischen Knabenchor in Deutschland und Finnland aufgeführt wird.
- Das Musikprojekt „Pachelbel im neuen Licht“ der Sonat Vox Kunst und Kultur gGmbH wird mit 10.000 Euro unterstützt und bringt frische Perspektiven auf das Werk des fränkischen Komponisten.
- Das Toppler Theater Rothenburg o.d.T. erhält 6.600 Euro zur Erneuerung und Ergänzung seiner Bühnentechnik.
„Diese Projekte stehen beispielhaft für die hohe Qualität kultureller Arbeit in unserer Region – von der internationalen Musikpflege bis hin zum engagierten Theater vor Ort“, betont Schalk.
Der Kulturfonds Bayern ist ein in Deutschland einmaliges Instrument zur Förderung von Kunst und Kultur. Die Entscheidung über die Mittelvergabe wurde am 29. April 2026 im Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags getroffen, nachdem der Ausschuss für Wissenschaft und Kunst die entsprechenden Empfehlungen erarbeitet hatte.
„Gerade auch in herausfordernden Zeiten bleibt der Kulturfonds ein verlässliches Fundament für unsere Kulturschaffenden. Wir stehen zu unserer Verantwortung als Kulturstaat und unterstützen die kreative Vielfalt in Stadt und Land gleichermaßen“, so Schalk weiter.
Für den Landkreis Ansbach bedeute die Förderung nicht nur eine finanzielle Unterstützung, sondern auch eine wichtige Anerkennung der kulturellen Arbeit vor Ort: „Kunst und Kultur sind ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Heimat und tragen maßgeblich zur Lebensqualität in unserer Region bei.“