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Landfrauen luden zum Bauernhofbrunch ein

Landtagsabgeordnete und Listenkandidaten kamen der Einladung gerne nach

06.08.2018 | Windsbach

Zu einem politischen Gespräch im Rahmen eines Bauernhofbrunches hatten die Landfrauen im Landkreis Ansbach die Landtagskandidaten der Region nach Windelsbach auf den Hof von Familie Korn eingeladen.

Der Einladung folgten der Landtagsabgeordnete Andreas Schalk (CSU), der Landtagslistenkandidaten und Bürgermeister Alfons Brandl (CSU) sowie der Bezirkstagskandidat und Bürgermeister Hans Henninger (FW), um mit den Damen - unter dem Vorsitz der Kreis- und Bezirksbäuerin Christine Reitelshöfer - über deren Anliegen zu diskutieren.

 

Zu Beginn führte Christine Reitelshöfer aus, dass heute sind nur noch zwei Prozent der Beschäftigten in der Landwirtschaft tätig seien. Früher sei es üblich gewesen, einen oder mehrere Schulfreunde in der Klasse zu haben, die aus einem landwirtschaftlichen Betrieb stammen. Somit hatten viele Kinder auch Einblick in diesen Bereich. Heute spreche zwar jeder über die Landwirtschaft, aber die wenigsten verstünden sachlich etwas davon, führte die Kreis- und Bezirksbäuerin Reitelshöfer aus. Einig waren sich die Teilnehmer darin, dass man insbesondere am oftmals falsch verbreiteten Image der Landwirte arbeiten müsse. „Nur was idyllisch anmutet, wird als gute Landwirtschaft empfunden.“, betonte der Landtagsabgeordnete Andreas Schalk. „Moderne, manchmal steril anmutende Ställe stellen jedoch keine Tierquälerei dar, auch wenn vielleicht unserem Idylle-Empfinden wiedersprechen.“

Den Landfrauen ist es deswegen wichtig, die Kinder wieder mehr mit der Landwirtschaft vertraut zu machen. Ein wichtiger Baustein ist dabei das Projekt „Landfrauen machen Schule“, in dessen Zuge Landfrauen seit 16 Jahren Grundschulkindern den Wert einer ausgewogenen Ernährung mit heimischen Lebensmitteln nahebringen. Unter Anleitung einer Ernährungsfachfrau bereiten die Kinder kleine Speisen und Getränke zu. Bei einem Hofbesuch zeigen die Bäuerinnen praxisnah, woher das Essen kommt. „Hierbei sind wir natürlich auf den guten Willen der Lehrerinnen und Lehrer angewiesen, die bereit sein müssen, den Aufwand zu betreiben. Deswegen ist es uns ein Anliegen, die Vermittlung von haus- und landwirtschaftlichem Verständnis in der Lehreraus- und -fortbildung stärker zu verankern und die Lehrkräfte aufzuklären und zu sensibilisieren“, so Reitelshöfer.

 

Gelobt von den Damen wurde das im Juli novellierte Gesetz zur Förderung der Erwachsenenbildung. Zunächst sei die Sorge groß gewesen, dass man zusammen mit den kirchlichen Trägern aus der Förderung rausfallen würde. Zum Glück sei diese Sorge unbegründet gewesen. Zudem freue man sich, dass der gesamte Etat sogar um 20 Millionen aufgestockt wurde. „Lebenslanges Lernen wird überall hervorgehoben. Wir wollen auch weiterhin unseren Beitrag dazu leisten, im ländlichen Raum gute Erwachsenenbildung anzubieten“, so Kreis- und Bezirksbäuerin Christine Reitelshöfer abschließend. 

Andreas Schalk MdL

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