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Stärkung der bayerischen Wirtschaft und des Tourismus – Blick auf den ländlichen Raum

Tourismusförderung soll im nächsten Doppelhaushalt deutlich erhöht werden!

14.06.2018 | Ansbach

Das Bayerische Kabinett hat in seiner Sitzung ein umfangreiches Maßnahmenpaket zur Stärkung der bayerischen Wirtschaft sowie des Tourismus beschlossen. Die Landtagsabgeordneten Jürgen Ströbel, Manuel Westphal und Andreas Schalk begrüßen diese Maßnahmen und sehen gute Ansatzpunkte vor allem für den ländlichen Raum: Dieser wird besonders durch die neue „Wirtschaftsagentur Bayern – Bavaria Trade and Invest“ unterstützt, profitiert aber sicherlich auch von dem Fünf-Punkte-Plan „Handwerk innovativ“ sowie der Neuen Tourismusoffensive Bayern.

Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer haben in der heutigen Fraktionssitzung die Maßnahmen vorgestellt, wie zukünftig die bayerische Wirtschaft unterstützt werden soll. Zukünftig werden die beiden Einrichtungen „Bayern International“ und „Invest in Bavaria“ in der neuen „Wirtschaftsagentur Bayern – Bavaria Trade and Invest“ zusammengefasst. Innerhalb dieser Einrichtung soll „Invest Daheim“ für eine bessere Ansiedlungspolitik im ländlichen Raum sorgen. Ansiedlungen im ländlichen Raum, egal ob aus Ballungszentren oder aus dem Ausland, sollen mit Höchstfördersätzen und höchster Priorität unterstützt werden.

„Dazu schafft der Freistaat einen ‚Bayerischen Investitionsfonds‘ mit 50 Millionen Euro Startkapital. Außerdem soll das Standortmarketing und die Ansiedlungsförderung durch eine Außenstelle in Nürnberg noch mehr auf den ländlichen Raum – speziell auch Nordbayern – ausgerichtet werden“, erläutern die drei Abgeordneten Jürgen Ströbel, Manuel Westphal und Andreas Schalk.

 

„Wir begrüßen den Beschluss des Kabinetts, die heimische Wirtschaft besonders im ländlichen Raum noch mehr zu unterstützen. Der ländliche Raum bietet gegenüber den Ballungszentren viele Vorteile. Unternehmen schrecken trotzdem oft davor zurück, in den ländlichen Raum zu investieren. Mit den heute bekanntgegebenen Maßnahmen werden in Zukunft sicherlich mehr Betriebe den Schritt in ländlich geprägte Regionen wagen und diese dadurch nachhaltig stärken. Während unserer Firmenbesuche im Stimmkreis erfahren wir oft, dass eine solche Entscheidung nicht bereut wird“, so Ströbel, Westphal und Schalk weiter.

 

Außerdem wurde auch ein Fünf-Punkte-Plan „Handwerk innovativ“ beschlossen. Die drei Abgeordneten erklären: „Auch hier wird der ländliche Raum enorm profitieren. Neben weiteren Investitionen in berufliche Bildungsstätten soll dem Handwerk auch ein leichterer Zugang zu Forschung und Entwicklung bereitet werden. In jedem Kammerbezirk der Handwerksorganisationen soll mindestens ein Innovations- und Technologienetzwerk errichtet werden, genauso wie ein ‚Demonstrationszentrum innovatives Handwerk‘. Auch der Digitalbonus soll während der gesamten nächsten Legislaturperiode fortgesetzt werden. Dazu stellt der Freistaat 100 Millionen Euro zusätzlich bereit“.

 

Ebenso werden Tourismusbetriebe zukünftig stärker gefördert und der Einklang mit Mensch und Natur soll noch mehr berücksichtigt werden. Auch unsere Region wird von diesem Maßnahmenpaket profitieren.

 

Zehn Themenschwerpunkte werden in der Neuen Tourismusoffensive benannt. Es soll unter anderem eine Förderung für kleinere Beherbergungsbetriebe, Gaststätten und Dorfwirtschaften geben, zum Beispiel für den barrierefreien Ausbau oder zur besseren Nutzung der Digitalisierung beispielweise beim Buchungsvorgang. Außerdem soll mittels einer App das bayerische Reiseerlebnis eindrucksvoller gestaltet werden. In unserer Region könnte dabei zum Beispiel der Limes, die historische Altstadt von Rothenburg oder der Naturpark Frankenhöhe über das Smartphone digital erlebbar gemacht werden.

Darüber hinaus wird die Ansiedlung hochwertiger Hotellerie in ganz Bayern, aber schwerpunktmäßig in Nordbayern durch die oben genannte Außenstelle der Wirtschaftsagentur in Nürnberg unterstützt. Um neue Impulse zu setzen, wird die Tourismusoffensive auch wissenschaftlich begleitet durch die Gründung eines Bayerischen Zentrums für Tourismus an der Hochschule Kempten. Ebenso soll die Attraktivität touristischer Infrastruktur, wie zum Beispiel Loipen oder botanische Gärten weiter gesteigert und ein neuer Förderschwerpunkt werden.   

 

„Bayern profitiert enorm vom Tourismus und auch in unserer Region spielt dieser eine wichtige Rolle mit den Tourismusgebieten Fränkisches Seenland und Romantisches Franken. Allein im Fränkischen Seenland konnte die Millionenmarke bei den Übernachtungen im vergangenen Jahr geknackt werden. Unsere schönen Landschaften in Bayern locken Jahr für Jahr viele Gäste in unsere Heimat, wovon wir nachhaltig profitieren. Doch ist bei der weiteren Entwicklung des Tourismus besonders wichtig, dass diese in Einklang mit Mensch und Natur einhergeht. Darauf werden wir auch in Zukunft achten und gemeinsam mit den Tourismusverbänden koordinieren!“, verdeutlichen die Abgeordneten.

 

Ströbel, Westphal und Schalk fahren fort: „Zur besseren Unterstützung der heimischen Tourismusbetriebe wird die Förderung verbessert. Dazu sollen im nächsten Doppelhaushalt 2019/20 die Mittel für die Tourismusförderung von 64 auf 100 Mio. Euro jährlich angehoben werden.“ 

Andreas Schalk MdL

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