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Abgeordnete besuchen die Firma Diehl Metering

Ein interessanter Rundgang durch die Produktionshallen

14.06.2018 | Ansbach

Jeder kennt sie und jeder hat ein solches Gerät im Haus verbaut: Wasser-, Energie- bzw. Gaszähler. Ein namhafter Hersteller hat seinen Hauptsitz in Ansbach: Diehl Metering. Grund genug für die beiden Landtagsabgeordneten Andreas Schalk und Manuel Westphal die Firma zu besichtigen.  

 Die Firmengeschichte der Diehl Metering begann bereits 1862 mit der Gründung der Neptun in Breslau – dort wurden Armaturen für Wasser- und Gasinstallationen gefertigt. Nach der Firmenumbenennung in HYDROMETER Breslauer Wassermesserfabrik wurde der Firmensitz 1951 nach Ansbach verlegt. In den folgenden Jahren konnte die Firma weiter wachsen und sich mit anderen Unternehmen zusammenschließen. 2003 wurde die HYDROMETER Gruppe schließlich in den Mutterkonzern der Diehl-Gruppe eingegliedert. Fünf Jahre später erfolgte die Umbenennung in Diehl Metering. Weitere internationale Investitionen erfolgten. 

 

Heute hat das Unternehmen 1.718 Mitarbeiter an 18 Standorten weltweit und ist nach wie vor auf die Messtechnik spezialisiert. Rund 3,5 Millionen Wasser- und Wärmezähler verlassen jährlich das Ansbacher Hauptwerk. Seit einigen Jahren setzt das Unternehmen vor allem auf intelligente Messtechnik. Dabei erfolgt eine automatische Auslesung von Wasser, thermischer Energie, Gas oder Strom über drahtlose oder drahtgebundene Technologien. Diese Rund-um-Dienstleistung bietet die Firma Diehl Metering aus einer Hand an. Mit diesen Lösungen der Firma Diehl können sowohl Energieversorger als auch Endverbraucher mit wenig Aufwand die Zählerstände ablesen. Ein Hausbesuch zum Zählerablesen ist mit den Systemen der Firma Diehl Metering nicht mehr notwendig.     

 

„In Deutschland ist das Thema der intelligenten Messtechnik noch sehr umstritten. Im Ausland haben wir damit bereits überaus gute Erfahrungen machen können. Dabei sind die Bedenken, die dagegen bestehen, unbegründet: Die Handystrahlung, die uns beinahe 24 Stunden umgeben, ist um ein vielfaches höher als die der intelligenten Zähler, die ja nur punktuell vorhanden sind“, erklärte Geschäftsführer Marc Sebald. 

 

Der Geschäftsführer Marc Sebald, der Leiter der Strategischen Gremienarbeit Ulrich Eff, Business Development Manager Hermann Trottler und Rosemarie Mechel, zuständig für die Unternehmenskommunikation, führten die beiden Abgeordneten durch die Produktionshallen. Neben dem Standort in Ansbach gibt es noch einen Produktionsstandort in Apolda in Thüringen sowie in Nürnberg. Während der Produktion werden die Messgeräte immer wieder in großen Prüfständen auf ihre Messgenauigkeit sowie ihre Sicherheit getestet. „Qualität wird bei uns groß geschrieben. Bei dem hohen Wettbewerb in diesem Segment müssen wir uns durch unsere hohen Qualitätsanforderungen sowie Beständigkeit abheben“, verdeutlichte Hermann Trottler. 

 

Die Abgeordneten stellten abschließend fest: „Die Vorstellung der Firma sowie der Rundgang durch die Produktionshallen waren für uns sehr interessant. Jeder kennt zwar einen Wasserzähler, doch was bei der Produktion zu beachten ist, wurde uns heute eindrücklich geschildert.“

Andreas Schalk MdL

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