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Wohnortnahe Krankenhäuser erhalten!

Pressemitteilung

17.07.2019

Eine Studie der Bertelsmann-Stiftung hat ergeben, dass jedes zweite Krankenhaus in Deutschland geschlossen werden sollte, um die Krankenhausstruktur effizient und zukunftsfest fortzuentwickeln. Landrat Dr. Jürgen Ludwig, Manuel Westphal und Andreas Schalk, Stimmkreisabgeordnete für den Bayerischen Landtag, weisen diese Forderung vehement zurück: „Seit Jahren kämpfen wir für eine wohnortnahe medizinische Versorgung, wozu auch Krankenhäuser gehören. Für die Bevölkerung ist ein wichtiges Qualitätskriterium, wohnortnah ein Krankenhaus erreichen zu können. Mehr Qualität wird daher keinesfalls durch eine Verringerung der Standorte erreicht!“

Die Studie fordert eine Senkung der Klinikanzahl von knapp 1.400 auf unter 600 Krankenhäuser. Dadurch sollen die Qualität gesteigert und bestehende Engpässe bei Ärzten und Pflegepersonal gemildert werden. „Die Wohnortnähe als wichtiges Qualitätskriterium für die Bevölkerung wird dabei völlig außer Acht gelassen“, betonen Dr. Jürgen Ludwig, Manuel Westphal und Andreas Schalk.
 
In Bayern liegt der Sicherstellungsauftrag in den Händen der Landkreise und kreisfreien Städte. Über 400 Krankenhausstandorte werden so betrieben. Im aktuellen Doppelhaushalt investiert Bayern 643 Millionen Euro jährlich in seine Krankenhäuser. Der Strukturfonds des Bundes und das bayerische Programm für kleine Krankenhäuser unterstützen dabei ebenfalls. 
 
„Im Landkreis Ansbach haben wir mit den akutstationären Klinikstandorten von ANregiomed in Ansbach, Dinkelsbühl und Rothenburg sowie der Diakoneo Clinic in Neuendettelsau eine hervorragende Versorgung für unsere Bevölkerung. Die wohnortnahe Erreichbarkeit von Krankenhäusern ist gerade in einem Flächenlandkreis wie dem unseren außerordentlich wichtig. Zum Erhalt der Krankenhausstruktur ist es wichtig, weiter an den Rahmenbedingungen zu feilen, um gerade kleine Häuser zu unterstützen. Ein wichtiger Punkt liegt beispielsweise in der Verantwortung des Bundes und betrifft die Anpassung der Fallpauschalen, die für die einzelnen Krankenhausleistungen bezahlt werden“, sind sich Dr. Ludwig, Westphal und Schalk einig.

Andreas Schalk MdL

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